Die „Grönauer Heide“ beim Flughafen Blankensee ist sonst „Sperrgebiet“ für die Öffentlichkeit. Am
Freitag, 12. August um 15 Uhr
dürfen sich die Teilnehmer einer geführten „Extratour“ mit Bernd Struwe-Juhl von der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein auf eine sonst verbotene Erkundung machen. „Natur sehen, riechen, hören, fühlen, schmecken“ ist bei dieser 2-3 stündigen Wanderung mit anschließendem NATURGENUSSMENÜ garantiert.
Für Naturschützer ist die Grönauer Heide eines der artenreichsten Gebiete in Schleswig-Holstein mit besonderen Kostbarkeiten und Seltenheiten. In keiner anderen Region wurden bisher so viele bedrohte und seltene Tier- und Pflanzenarten nachgewiesen. Ganze Thymian-Teppiche duften betäubend, Heidenelken schmeicheln mit ihren pinkfarbenen Blüten dem Auge, Heidelerchen singen, Neuntöter und Sperbergrasmücken sind auf Jagd nach Insekten. Wer sein Augenmerk auch auf kleinere Tiere lenken will: Nicht weniger als 1432 verschiedene Käfer- und 306 Schmetterlingsarten wurden hier schon gezählt, darunter – ebenso attraktiv wie selten – der große Schillerfalter.
Weniger mager, aber ebenso naturnah geht es anschließend für die weiter, die inzwischen Hunger bekommen haben.

Auf sie warten kulinarische Freuden des NATURGENUSSFESTIVALs im nahe gelegenen Ringhotel Friederikenhof in Oberbüssau. Unten sehen Sie– neben Neuntöter, Thymian, Heidenelke und dem Friederikenhof - auch Küchenchef Dirk Werner, der ein 3-Gang-NATURGENUSSMENÜ rund ums Behrensdorfer Highlandrind kreiert hat (39,00 €).
Highlandrind und Galloway gehören ebenso zu unseren Naturschutzflächen wie die oben aufgezählten Tiere – allerdings nicht als bedrohte Art, sondern als Landschaftspfleger, die selbst ein äußerst naturnahes Leben führen: Ganzjährig draußen, abwechslungsreiche Kost auf ungedüngten Weiden, die Kälber bei den Müttern im Herdenverband. Die Rinder helfen durch ihre Beweidung den vielen seltenen Pflanzen, genügend Luft und Licht zum Wachsen zu bekommen. Viele blühende Pflanzen bieten auch Schmetterlingen und anderen Insekten genügend Nahrung; die Vögel wiederum haben genügend Angebot an Insekten… So greift in der Nahrungskette eins ins andere –die Vielfalt im Stiftungsland dient allen gleichzeitig.

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