Kultur, Naturschutz und Genuss auf besonderen Wegen
Gemeinsam mit der Flächenmanagerin für Nordfriesland der Stiftung Naturschutz, Gudrun Beuck, ging es auf fast schon geheimen Wegen durch den äußersten Norden Nordfriesland. Vorbei an weiten Landschaften, auf Deichen, durch Wälder, ganz besonderem Stiftungsland und spannenden Einblicken in die Arbeit vor Ort.
Ein besonderer Halt der Rad-Truppe war der Besuch bei Jover Nissen vom Rodenäser Weiderind, der die Gruppe nicht nur herzlich empfing, sondern auch mit einer kleinen Überraschungs-Probieraktion begeisterte. So wurde ganz unmittelbar erlebbar, wie eng Naturschutz, extensive Beweidung mit Rindern und regionaler Genuss zusammengehören. Auf den Wiesen sahen wir nicht nur die friedlichen Rinder, sondern auch eine Menge an gefiederten Freunden wie z.B. den Kibitz.
Weiter führte die Tour zu den Trauerseeschwalben auf den Brutflößen – ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie gezielte Schutzmaßnahmen bedrohte Arten helfen können. Mit den künstlichen, schwimmenden Unterlagen optimiert ein deutsch-dänisches Projekt die Brutverhältnisse für diese stark bedrohte Vogelart. Man beobachtet jetzt schon rund 50 Paare, die 1-2 Küken sicher großziehen, Im Herbst zieht es dann den eleganten Vogel wieder in die Wärme - an die Küsten Westafrikas. Das mitgebrachte Stativ brachte den Gästen dieses Naturerlebnis nah. Auch solche Stopps mit der Verbindung aus der besonderen Seen-Landschaft, die enorme Artenvielfalt und die engagierter Partnerschaft machte die Fahrt so besonders.
Der krönende Abschluss wartete dann im Restaurant Element im Nolde Museum: ein hervorragendes Gourmet-Menü präsentiert von John Kasraei, Chefkoch und Inhaber. So wurde dieser schöne Tag auf genussvolle Weise abgerundet.
Kultur - die Gäste hatten die Möglichkeit, vor der Radtour das Nolde Museum und Garten zu besuchen - Natur, Radfahren, persönliche nette Begegnungen, eine interessante Führung und viele Erklärungen zu allen möglichen Themen wie Artenschutz, Rinderhaltung aber auch Insider-Wissen vom Landwirt und feine, regionale Küche – diese Kombination war für alle Beteiligten etwas ganz Besonderes.
Die Gruppe war begeistert, ebenso die beiden Radführerinnen Gudrun Beuck und Silvia Janzen. Es passte einfach alles: die Strecke, die Stimmung, das Miteinander und die spannenden Stationen unterwegs. Wir waren ein richtig gutes Team – und sind sicher, dass wir uns bei der einen oder anderen Veranstaltung des Naturgenussfestivals wiedersehen.
Fest steht schon jetzt: Im nächsten Jahr gibt es eine Wiederholung. Versprochen!








