Beim Naturgenussfestival waren wir diesmal rund um den Bistensee und in den Hüttener Bergen unterwegs. Geführt wurde unsere Wanderung von Tim Kruse von der Stiftungswacht, der uns mit viel Wissen und Begeisterung gezeigt hat, was diese Landschaft so besonders macht.
Wie sind die Hüttener Berge eigentlich entstanden? Welche Tier- und Pflanzenarten finden hier ihren Lebensraum? Und was tut die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein ganz konkret, um diese Vielfalt zu erhalten?
Unterwegs ging es zum Beispiel um die Anlage und Pflege von Amphibienteichen, um wertvolle Lebensräume und natürlich um unsere tierischen Landschaftspfleger: die Highland-Rinder, die mit ihrer Beweidung dabei helfen, die Flächen offen und artenreich zu halten.
Aber der Titel der Veranstaltung lautete schließlich nicht ohne Grund „Winetasting“.
Mit dabei war unser Naturgenuss-Partner Vossbarg Wein – ein kleiner Familienbetrieb am Wittensee, mitten im Naturpark Hüttener Berge. Hier wird Wein mit viel Handarbeit, Geduld und echtem Pioniergeist seit 2 Jahren angebaut. Rebschnitt, Laubarbeit und auch die Weinlese erfolgen von Hand. Angebaut werden unter anderem Souvignier Gris, Johanniter und Solaris. Die Weine werden mit natürlichen Hefen spontan vergoren und dürfen sich möglichst charaktervoll entwickeln.
Besonders schön passt Vossbarg Wein zum Naturgenussfestival, weil dort nicht einfach nur Wein angebaut wird. Die Reben wachsen in einem Umfeld mit blühenden Beikräutern, lebendigem Boden und vielen Nützlingen – also mitten in einer Landschaft, in der Vielfalt ausdrücklich gewollt ist. Genau diese Verbindung von Genuss, Landschaft und Natur macht das Projekt so spannend.
Christina und Christian Kleimeier hatten natürlich Probierflaschen dabei. Und so wurde an besonders schönen Stellen unterwegs immer wieder ein kleiner Stopp eingelegt: mit Blick über die Hügel und Täler der Hüttener Berge, direkt am Bistensee – mit vielen Infos zum Wein nebst Anbau und einem Glas Wein in der Hand.
So lernten auch die Nicht-Einheimischen diese schöne Landschaft kennen.
Zum Abschluss ging es ins Restaurant des Töpferhauses am See. Dort warteten weitere Weine zur Verkostung und eine Genussplatte mit fünf verschiedenen Käsesorten unseres Naturgenuss-Partners Backensholzer Hof, dazu selbstgemachtes Chutney.
Eine rundum gelungene Veranstaltung, die uns allen viel Spaß gemacht hat – und bei der es unglaublich viel zu entdecken gab: über Wein, die Entstehung der Hüttener Berge, Artenvielfalt, Landschaftspflege und die Tiere im Stiftungsland.
Genau das ist das Naturgenussfestival: rausgehen, genau hinschauen, Neues erfahren über Naturschutz und das Land – sowie anschließend schmecken, was unsere Region zu bieten hat. Gemeinsam ging so der wunderbare Tag zu Ende!
Mit Genuss die Natur retten.







