Wir sind für Sie da!

Liebe Genießer*innen und Freund*innen des Naturgenussfestivals,

seit Juni bieten wir Ihnen mit unseren Partner*innen ab Juni wieder ein vielfältiges, buntes und leckeres Programm in und ums Stiftungsland. Unter geänderten Bedingungen aber nichts desto trotz vielfältig.
Unsere engagierten regionalen Produzenten sind durch Corona von jetzt auf gleich in eine sehr schwierige Lage gebracht worden. Aber gemeinsam mit Ihnen werden wir das schaffen. Die Produzenten bieten teils geänderte Öffnungszeiten, teils Lieferservice an.

Wir bitten Sie:
Informieren Sie sich auf den hier verlinkten Homepages der Partner, ob und was sie anzubieten haben und unterstützen Sie sie durch online-Käufe, wenn möglich.
Und durch Ihren Besuch natürlich!

Bitte bleiben Sie gesund und lassen es sich natürlich schmecken!

 

 

Vom Angus-Rind

Der familiengeführte Angushof Gosch in Holzbunge, inmitten der Hüttener Berge, ist ein nachhaltig geführter Betrieb mit extensiver Grünlandhaltung mit über 40 Mutterkühen der Rasse Deutsch-Angus.

Auf etwa 60 Hektar Vertragsnaturschutzflächen der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein können die Mutterkühe und die Nachzucht das gesamte Jahr auf die Weide bleiben. Nur die hochtragenden Mütter kommen für die Kalbungen in einen Stall mit Stroh, zum Mutter-Kind Wellness. Zusätzlich zum Dauergrünland gibt es noch einige Flächen zur Grünfuttergewinnung für die Wintermonate und etwas Getreideanbau für Stroh und Futter.

Der Angushof vermarktet sein Fleisch selbst und direkt. Er ist u.a. Lieferant von Johns Burgers in Kiel. Im Rahmen des Naturgenussfestival werden wir den Angushof besuchen, uns die Flächen der Stiftung Naturschutz gemeinsam mit Jakob Gosch und Experten der Stiftung Naturschutz ansehen und erleben, welche Tiere und Pflanzen sich hier wohlfühlen. Weiterhin wird über Projekte informiert die z.B. dem Amphibienschutz dienen.

 

In der Gemeinde Hohenfelde im Kreis Steinburg bewirtschaftet der Hof entlang der Storchenroute und unweit des Ochsenweges etwa 60 Hektar Naturschutzflächen gemäß den strengen Bioland-Richtlinien. Neben der Produktion von Qualitätsrindfleisch sind der Erhalt und die Entwicklung der einzigartigen Kulturlandschaft ein besonderes Anliegen des Hofs. Ohne Zufütterung von Kraftfutter wird die Mutterkuhherde das ganze Jahr über draußen gehalten. Die Rinder müssen lange Wege zurücklegen, um zu den Flächen im Bokelsesser und Breitenfelder Moor zu gelangen. Aber Bewegung fördert die Bildung von intramuskulärem Fett! In Kombination mit einer schonenden Reifung wird das Fleisch ganz saftig und zart – genau das Richtige für das Naturgenussfestival!

www.angushof-schwarz.de

Leckeres vom Blonde d'Aquitaine

 

Handwerkskunst seit 1914 in Flintbek. Von Generation zu Generation wurden Geschick, Erfahrungen weiter gereicht und entwickelt. Fam. Krohn bürgt für Qualität. Die eigene Herde, Rasse: u.a. Blonde Aquitaine, weidet auf dem Stiftungsland im Oberen Eidertal.

Eigene Schlachtung, eigene Herstellung und eigene Räucherei – Schlachtermeister Pascal Krohn legt wert auf regionale Qualität.

Er verknüpft handwerkliches Geschick mit regionalen Eigenarten und den Anforderungen an eine innovative, zeitgemäße dabei gleichzeitig natürliche und hausmännische Kost und Ernährung. Bodenständige heimische Produkte mit einem großen Maß an Sicherheit und Qualität für die Kunden.

www.landschlachterei-horn.de

Leckeres vom Highland Cattle

Carstens Highlands und Galloways verfolgt seit Anfang an die Idee, Nahrungsmittel auf natürliche Art und Weise herzustellen. Dabei achtet die Familie  sehr auf Nachhaltigkeit und Recycling. Die Produkte finden Sie im eigenen Hofladen oder auf den Wochenmärkten in der Umgebung. Die Rinder weiden größtenteils auf den Stiftungsflächen.

Von vielen Unternehmen aus der Landwirtschaft wird leichthin behauptet: "Das ist ein gutes Produkt" oder auch "Das schmeckt super". Auch für uns ist guten Geschmack natürlich wichtig. Carsten Highlands beschäftigt sich aber auch noch mit einer viel wichtigeren Frage: Wo kommen unsere Lebensmittel her und wie werden sie hergestellt? Deshalb wird großer Wert auf artgerechte Tierhaltung und ausgewogene Ernährung der Tiere durch natürlich hergestelltes Futter gelegt. Diese Faktoren sorgen für einen guten Geschmack und ein reines Gewissen. Das Unternehmen ist nicht auf Massentierhaltung ausgerichtet, sondern zurückkehrt zum Ursprünglichen - so wie es sein sollte - nur das und genau das sollte wieder unsere Zukunft sein. Carstens Highlands steht für eine optimale Landwirtschaft im Einklang mit der Natur.

www.carstens-highlands.de

Die Highland-Rinder vom Highlanderhof Behrensdorf sind aus dem Stiftungsland nicht mehr wegzudenken. Manche sind erfahrene Models: Ob als Titel-Damen beim Veranstaltungsprogramm des NATURGENUSSFESTIVALS oder im NDR Fernsehen – sie wissen sich mit ihren langen, geschwungenen Hörnern unaufgeregt in Szene zu setzen. Seit 1985 weiden die Naturschutzrinder in Behrensdorf im Kreis Plön. Auf insgesamt etwa 500 Hektar, wovon rund 260 Hektar in Naturschutzgebieten liegen, leben cirka 300 Hochlandrinder – somit ist der Highlanderhof einer der größten Zuchtbetriebe für Schottische Hochlandrinder in Deutschland. Die Rinder leben das ganze Jahr über unter freiem Himmel und werden nur in strengen Wintermonaten zusätzlich mit Heu oder Stroh gefüttert. Sie ziehen durch die ostseetypische Küsten- und Seenlandschaft und sorgen mit ihrem besonderen Wander- und Fressverhalten für den Erhalt der biologischen Vielfalt im Stiftungsland.

In Uschi Kienes Hofladen können Sie sich mit leckeren Highland-Spezialitäten für zu Hause eindecken. Oder Sie bleiben gleich länger an der Ostsee - in einer von Kienes Ferienwohnungen!

www.highlanderhof.de
 

Leckeres vom Galloway

Der Verein Bunde Wischen bewirtschaftet seit den 80er Jahren Wilde Weiden im Stiftungsland. Geschäftsführer Gerd Kämmer startete, damals noch Student der Biologie, gemeinsam mit einem Studienfreund mit zwei Galloways, um eine Orchideenwiese zu retten. Heute ist er einer der größten Pächter der Stiftung Naturschutz und hat deren Konzept der „Wilden Weiden“ maßgeblich mit beeinflusst. Gemeinsam mit Wildpferden grasen die Galloways in der halboffenen Weidelandschaft.

Deren Verbiss und Tritt lassen abwechslungsreiche Mosaike entstehen, Lebensraum vieler verschiedener Tier- und Pflanzenarten. Das ganzheitliche Konzept des Vereins besteht aus den Komponenten Naturschutz, Landwirtschaft und Gesundung – mit deutlicher Priorität des Naturschutzes. So gewann der Verein z.B. den Förderpreis Ökologischer Landbau des Bundes-Landwirtschaftsministeriums. Das NATURGENUSSFESTIVAL versorgt Bunde Wischen mit besten, nach den strengen Kriterien des Biolandverbands zertifizierten Gallowayprodukten aus artgerechter Haltung.

Von der ganz besonderen Qualität des Naturschutzrindfleischs können Sie sich zum Beispiel bei einer Kooperation von Gerd Kämmer mit dem Wein- & Rumhaus Braasch in Flensburg überzeugen. Hier können sie erleben, welch lukullische Genüsse sich entwickeln, wenn das geschmackvolle Fleisch mit dem kräftigen Aroma feinsten Rums verbunden wird.

www.bundewischen.de

Lars Lorenzen lebt in der ehemaligen Revierförsterei in Alt Erfrade bei Daldorf und bewirtschaftet insgesamt 33 Hektar Dauergrünland und Naturschutzgebiete. U.a. das Stiftungsland „Trentmoor“ – eines der am besten erhaltenen Übergangsmoore Schleswig-Holsteins. Hier fressen seine Galloways, damit die vielen seltenen Lebensräume, die hier auf engstem Raum zu finden sind, erhalten bleiben: Moore, offene Sandflächen und Magerrasen mit Teichen und Gebüschen. Landschaftspflege zum einen, aber vor allem auch die Erzeugung von gesundem, hochwertigen Qualitätsfleisch aus der Region sind Lorenzens Motivation für die Haltung von Galloways. Die besonders stressfreie Haltungsform in Kombination mit einem sehr kurzem Transportweg zum Schlachter sorgt für höchste Fleischqualität. Lars Lorenzen ist mit seinen Forsthaus-Galloways zum ersten Mal beim NATURGENUSSFESTIVAL dabei und Feuer und Flamme für unsere Wilden Weiden.

Herzlich willkommen – natürlich hier!

www.forsthaus-galloway.de

Die Landschlachterei Burmeister ist eine moderne Fleischerei mit Tradition, beheimatet im nordfriesischen Viöl. Seit vielen Jahren schlachtet sie die Naturschutz-Rinder für die Vereine BUNDE WISCHEN e.V. und Weidelandschaften e.V. Beim NATURGENUSSFESTIVAL sorgt sie vor allem für aromatisches Fleisch vom Galloway-Rind. Ein kulinarisches Highlight vom Stiftungsland, das Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Und wenn Sie neugierig geworden sind: Auf Nordstrand betreibt Jens Uwe Burmeister auch noch einen Hofladen mit Lammfleisch und Produkten rund ums Schaf. So lecker schmeckt Naturschutz!

www.landschlachterei-burmeister.de

Der Verein Weidelandschaften arbeitet in enger Kooperation mit der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein an der Pflege und Entwicklung von Stiftungsland. Die Förderung der biologischen Artenvielfalt, der Erhalt bestehender artenreicher Landschaften sowie die Förderung einer vielseitigen Kulturlandschaft sind zentrale Ziele des Vereins.

Die Aufgabenschwerpunkte liegen in der Einrichtung, Unterhaltung und Management von Halboffenen Weidelandschaften mit Robustrindern.

-    Biotoppflege (u.a. Mahd, Mulchen, Gewässer- und Knickpflege, Waldpflege
-    Artenschutzmaßnahmen (Wisent, Fledermäuse, Amphibien)
-    Öffentlichkeitsarbeit, Umweltbildung
-    Beschäftigung und Qualifizierung von Menschen in der Langzeitarbeitslosigkeit

 

www.weidelandschaften.de

Leckeres vom Shorthorn-Rind

Wir freuen uns über unseren Partner aus Nordfriesland, Familie Johannsen aus Sprakebüll!

Die Johannsens halten eine heute bedrohte Rinderrasse: Das Shorthorn, ein  ursprünglich aus Großbritannien stammendes Fleischrind. Rund 1.000 Tiere haben sie und die fressen z. B. auf Stiftungsland fleißig für den Naturschutz. Sie sorgen nämlich durch ihre Beweidung dafür, dass seltene Pflanzen genügend Licht und Luft zum Wachsen haben. So sorgt eine bedrohte Tierart für andere bedrohte Pflanzenarten. Wenn das nicht ein Grund ist, als Partner im NATURGENUSSFESTIVAL goldrichtig zu sein?!

www.johannsens-hofladen.de

Leckeres vom Wasserbüffel

Seit 1911 wird der Hof Barslund in Sillerup von der Familie Andresen bewirtschaftet. Seit 2014 führen Thomas und Christine Andresen die Geschicke des Hof Barslund. Hier sind nicht nur Milchkühe zu Hause, sondern auch Schweine, Schafe, Hühner und die Wasserbüffel.

Der Hof ist ein gutes Beispiel dafür, dass konventionelle Landwirtschaft und Naturschutz Hand in Hand gehen können. Mit den Wasserbüffeln und den schwarzbunten Jungtieren werden unter anderem Flächen der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein beweidet. Die Tiere sorgen dafür, dass der Bewuchs kurzgehalten wird und die Bodenbrüter wie z.B. die Kiebitze und die Feldlerche Lebensraum finden können. Auch ein Imker, mit dem zusammen gearbeitet wird,  freut sich über Klee-, Sumpfdotter- und viele weitere Blüten, die seinen Bienen Nahrung liefern. Im Rahmen des Naturgenussfestival werden wir live erleben, wie konventionelle Landwirtschaft und Naturschutz zusammenpassen. Wir freuen uns sehr!

 

www.hof-barslund.de